In der Vergangenheit gab es immer wieder Spekulationen rund ums Areal „Schweizerhof“. Nun ist klar: Bis 2017 können Restaurant und Wetterbaum am Standort bleiben, danach müssen sie einer Überbauung weichen.

Schweizerhof

Geschichtsträchtiger Schweizerhof

Die Liegenschaft „Schweizerhof“ an der Zeughausstrasse 8 in Frauenfeld ist geschichtsträchtig. Früher eine Bierhalle mit Kegelbahn, beherbergt sie heute das „Ristorante da Luciano“. Seit über 13 Jahren bieten Pächter Luciano Bertolina und Geschäftsführerin Angela Bertolina eine mexikanische und italienische Spezialitätenküche. Seit der Schliessung der Landi-Filiale Ende 2007 nutzt zudem die Sozialfirma Stiftung Wetterbaum die Räumlichkeiten im östlichen Anbau. Sie bietet in den Abteilungen Wäscherei/Secondhand-Shop, Haus & Umwelt und karep.ch (Kaffeemaschinen) rund 20 Arbeitsplätze für Sozialhilfeempfänger.

Umsetzung Gestaltungsplan ermöglicht

Die bisherige Nutzung endet nun im Jahr 2017. Damit wird der Weg frei für die Umsetzung des Gestaltungsplanes „Bahnhof-/Zeughausstrasse“, der in den vergangenen Jahren durch Dritte erarbeitet wurde. Bis dahin bleibt für die Kunden und Partner der Stiftung Wetterbaum alles beim Alten. Und auch Familie Bertolina bewirtet ihre Gäste im „Ristorante da Luciano“ weiter.

Ersatzliegenschaft gesucht

Die Stiftung Wetterbaum sucht nach einem passenden Ersatzstandort in Frauenfeld, der idealerweise sowohl Werkstatt- als auch Verkaufs- und Büroräumlichkeiten bietet und mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar ist. Hinweise werden gerne entgegengenommen. Die Liegenschaft darf durchaus schon älter und renovationsbedürftig sein.

Ausbau geplant

Die steigende Nachfrage nach wirtschaftlichen Arbeitsplätzen für benachteiligte Menschen sowie der anhaltende Preisdruck führen dazu, dass der Wetterbaum die Anzahl Arbeitsplätze in den kommenden Monaten weiter ausbaut. Damit wird zum einen das Arbeitsangebot noch attraktiver, zum anderen können die Kosten weiter gesenkt werden. Schon heute finanziert sich die Sozialfirma zu fast 90% selber, was deutlich über dem Branchendurschnitt liegt.

Medienmitteilung 19. Juni 2015 (pdf)